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News und Updates

.plattenkritik: David Byrne - The Knee Plays*

Mittwoch, 28. November 2007 von Michael Giebl

kneeplays

Neben einer Rolle als Talking Heads Frontmann umfasst der Name David Byrne auch eine Solokarriere, aus der mit „The Knee Plays“ ein wichtiger Auszug heuer wiederveröffentlicht wird. Die Knee Plays, 1985 ursprünglich konzipiert als Zwischenstücke zu den einzelnen Szenen in Robert Wilsons Bühnenstück CIVIL warS, entwickelten sich zu einem selbstständigen Werk, dessen musikalische Aufnahmen jetzt in Form von zwölf Originaltracks und acht Bonustracks (ergeben rund 80 Minuten Spielzeit!) wieder zu hören sind. Weiterlesen…

.plattenkritik:Bell Etage - We carried … (CD)*

Montag, 26. November 2007 von martina

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Dass großartige Indierockbands nicht immer aus dem United Kingdom kommen müssen, stellen Bell Etage mit ihrem aktuellen Album unter Beweis. Über 50 Minuten kreieren Ernst Tiefenthaler und Elmar Schwarzlmüller einen Sound, der uns an die Jahrtausendwende erinnert, als Carl und Pete noch gemeinsam auf der Bühne standen. Im direkten Audiovergleich „Can’t stand me now“ vs. „Kissing at first Date“, steht der Song des Wiener Quintetts den Libertines in nichts nach. Weiterlesen…

.plattenkritik: Control - Music From The Motion Picture*

Montag, 26. November 2007 von Michael Giebl

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Mag man dem Film auch das Problem der beengten Perspektive unterstellen (Control richtet seinen Fokus eben auf die Privatperson Ian Curtis und weniger auf das Werk, sofern jedenfalls diese beiden getrennt zu denken sind), so kann doch der Soundtrack dazu kaum Kollateralschaden nehmen. Anton Corbijn, Alex Silva und Paul Brown haben gemeinsam eine Songsammlung zusammengestellt, die sich hören lassen kann und Joy Division und ihrem Umfeld allemal zu Ehren gereicht. Begleitet vom New Order-komponierten Score zitiert “Control” - unumgänglich - The Velvet Underground, The Buzzcocks, Iggy Pop, Sex Pistols, David Bowie, Roxy Music und Kraftwerk. Weiterlesen…

..plattenkritik: Die weiße Rache des Glamrock*

Sonntag, 25. November 2007 von mike

Ehrlich gesagt, heute habe ich meine Probleme diese drei Bands unter einen Hut zu bringen und in einer möglichst kurzen Einleitung zu präsentieren. Versuchen wirs trotzdem: Der heutige Ausflug in meine Musikwelt beinhaltet die sieben Rachen des Kain an der Musik. Daneben noch viele weiße Lieder, die die Abgründe der Welt beleuchten und uns den Weg zu Heldentum weisen und schlussendlich fröhliche GlamRock-Musik über die gescheiterte Liebe. Na wenn das mal nicht interessant klingt.
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.plattenkritik:andy steele - “true believers…”*

Freitag, 23. November 2007 von christoph

Neil Young hat eine Menge toller Platten gemacht. Und Andy Steele hat die sicher alle gehört. Zumindest die folkigen. Youngs Einfluß lässt sich auf “True believers and the guises of the weasel” jedenfalls nicht verleugnen und Steele scheint das auch gar nicht zu wollen. Macht ja auch nix. Er hätte sich auch wirklich schlimme Vorbilder suchen können. Weiterlesen…

.live-review: The Good Life (WUK, 21.11.)*

Donnerstag, 22. November 2007 von pezi

Ein Konzertabend mit THE GOOD LIFE in verwackeltem Bild und fehlendem Ton - bleibt jedenfalls nur mehr eines zu sagen: Schön war’s! Trotz dezenter Sound- und Gesangsungereimtheiten am Beginn wusste die Indiefolk-Formation aus Nebraska schließlich doch noch mit einer in allen Belangen intensiven Performance zu überzeugen: Eine knappe Stunde Achterbahn-Fahrt der Gefühle also - zwischen berührender Leidenschaft, treibenden Gitarrenwände und nicht immer ganz exakt getroffenen Töne. Stets gegenwärtig: Die merkbare Spielfreude der Band, die zumindest in der letzten Gig-Viertelstunde auch auf das Publikum überzulaufen vermochte. Summa summarum: Ergreifend kraftvolle Gesangsleistung und abwechslungsreiche Instrumentalkunst. Definitiv eine Entdeckungsreise wert!

.plattenkritik: CatPeople - Reel#1*

Mittwoch, 21. November 2007 von Michael Giebl

Unspektakuläres spanisches „Neo-Post Punk“ Produkt, das sich mit dem Anspruch auf jene Kategorien zufrieden zu geben scheint, die durch Bekanntheiten wie Editors oder She Wants Revenge schon erfolgreich und zur Genüge ausgefüllt sind. Ein wenig mehr Experimentierfreude und vielleicht gar ein Bekenntnis zur Muttersprache (höre: spanische Legende Parálisis Permanente) hätten wohl möglicherweise der Marktposition, nicht aber der künstlerischen Relevanz dieses Werkes geschadet. Stattdessen verspielt “Reel#1″ sein unleugbares Potential im Maßhalten. Weiterlesen…

.live: Okkervil River (Szene, 19.11.07)*

Dienstag, 20. November 2007 von Michael Giebl

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Der charmant schielende Will Sheff und seine Kompagnons, allsamt genannt Okkervil River, spielen (letztjährig noch nebst genialem Support durch Robert Fisher von Willard Grant Conspiracy im Chelsea zu bestaunen) - 2007 bereits vor ausverkaufter Szene. Und die ist empfänglich für die Begeisterung, die bei den Akteuren auf der Bühne ihren Ausgang nimmt. Mit ihrem fast zweistündigen Auftritt präsentiert die Band ein recht fröhlich-beschwingtes Set, nur selten in desperaten und “unverstärkten” Momenten innehaltend, die dafür umso intensiver wirkten - das beinah tränenfördernde “A Stone” etwa. Ernst und eindringlich auch der Wild-West-Showdown-Song “So Come Back, I Am Waiting“. Weiterlesen…

.plattenkritik: Feeling B. - Grün & Blau*

Dienstag, 20. November 2007 von Michael Giebl

grün & blau

Feeling B. Legendäre DDR-Punkband mit Affintät zu Telefongesprächen, Sprachen, Bläsern und, ja, Mittelalterrock (man höre hierzu: „Die Maske des roten Todes“, 1993) – kurz: mit Liebe zum Experiment. Eingereiht in die Riege der „anderen Bands“ („’Die anderen Bands’ ist eine begriffliche Zusammenfassung für alternative Musikbands in den letzten Jahren der DDR.“ - Wikipedia), neben solch genialen Formationen wie Die Firma, Sandow oder Die Skeptiker (um nur die geläufigsten zu nennen). Ehemalige Band dreier heutiger Rammstein-Mitglieder. Gründungsmitglied Christoph Zimmermann (Bass) starb 1999, Aloschja Rompe mit dem wunderbar ätzenden Gesang im Jahr 2000. Weiterlesen…

.live-tipp: The Good Life, WUK Wien (21.11.)*

Montag, 19. November 2007 von pezi

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Der Herr im Video ist zwar kein Mitglied der Indie-Band ‘The Good Life’ aus Nebraska, aber auch ganz unterhaltsam. Der Titel dieses gekonnt vorgeführten Songs des offensichtlich noch unentdeckten Talentes lautet übrigens ‘Heartbroke’ - genauso wie das gleichnamige The Good Life-Stück aus dem aktuellen, seit Oktober erhältlichen Album ‘Help Wanted Nights’. Mittwochs sind die Saddle Creek-Kollegen von Conor Oberst zu Gast im Wiener WUK. Karten sind noch erhältlich, Beginn ist um 20.00 Uhr ;)