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Populärmusik für Fortgeschrittene

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News und Updates

.mp3-download: Nada Surf - See These Bones*

Freitag, 29. Februar 2008 von pezi

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Wer den aktuellen Nada Surf-Release “Lucky” genauso verschlafen hat wie meine Wenigkeit, dem sei hiermit zumindest die kostenlose Download-Möglichkeit des Eröffnungstracks der Neuveröffentlichung “See These Bones” nahe gelegt. Ein weiteres Stück schöner Heart-Rock und doch ein wenig unspektakulär wie ich meine…

.plattenkritik: Dragons - Here Are The Roses*

Donnerstag, 28. Februar 2008 von Michael Giebl

Den beiden federführenden Musikern hinter den Dragons (ohne “The”) mutet man durchaus infantil-romantische Regression zu, legt man Augenmerk auf ihren Wortgebrauch bei Bandnamen und Album “Here Are The Roses”. Dabei machen die Dragons (ohne “The” und aus Bristol) weder Metal noch Rosamunde Pilcher Soundtracks. Andererseits tragen sie aber im amüsanten Videoclip zum Titeltrack Schwarz (mit Sonnenbrillen!) und würden wohl gerne klingen wie Interpol und Editors (die ja bekanntlich wiederum klingen wollen wie nicht weiter zu benennende Formationen aus dem vergangenen Jahrtausend). Immerhin: Nacheiferung in eine lobenswerte Richtung. Weiterlesen…

.plattenkritik: Baby Dee - Safe Inside The Day*

Donnerstag, 21. Februar 2008 von Michael Giebl

Sie wuchs in direkter Nachbarschaft zum Erlkönig auf, zupfte die Harfe für Antony und verschuldete sich, indem sie einen Baum auf ein Haus fallen ließ (denn sie besaß eine Firma, die sich das Fällen großer Bäume zum Geschäft machte). Baby Dee’s Leben liest sich wie ein der Zeit entrücktes Bühnenstück, und „Safe Inside The Day“ ist wie die Weill’sche Vertonung desselben. Weiterlesen…

.plattenkritik: Sadako - Hikikomori*

Mittwoch, 20. Februar 2008 von mike

Neues aus Österreich: Elektronischer Metal mit japanischen Einflüssen. Klingt schräg? Ist es auch. Aber bei weitem das Interessanteste, was ich in den letzten Monaten in meine Finger bekam, denn hier kann man wirklich von Individualität sprechen; alles andere wäre eine Untertreibung. Um herauszufinden, warum das so ist, müsst ihr schon weiterlesen… Weiterlesen…

.filmkritik: Into the Wild (USA, 2007)*

Dienstag, 19. Februar 2008 von martina

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“Into the Wild”. Ein Leben. Ein Schicksal. Das Leben des jungen Christopher McCandless diente Jon Krakauer bereits als Romanvorlage und nun hat Oscarpreisträger Sean Penn die rastlose Sinnsuche nach dem Ursprung und der Freiheit in einen packenden zweieinhalbstündigen Kinofilm gezaubert. Pearl Jam-Frontman Eddie Vedder steuerte den Score bei, der durch seine karge Akkustikgitarre und den metallischen Klang der Saiten die Kälte und die Weite der Wildnis Alaskas einfängt. Weiterlesen…

.preview: shocker love… The Kooks! (VÖ: 11.4.)*

Montag, 18. Februar 2008 von pezi

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Damals beim Nuke 2006. Ein zugleich gelangweilt und verwirrt wirkender Luke Pritchard erklärt sich vor dem anstehenden The Kooks-Auftritt noch bereit, einige Grußworte an die monoTon-Leserschaft auf Papier zu hinterlassen. monoton.at mutiert dabei zwar kurzzeitig zum Online-Magazin “Momon”, trotzdem eine nette Begegnung. Letztendlich konnte der Live-Gig nicht ganz mit diesem Unterhaltungslevel mithalten, mehr als eine Randnotiz im pezi-eigenen Musikspeicher war nicht drin.

Anfang April soll nun das zweite Album der Brit-Formation folgen(”Konk”), erste Hörproben stehen bereits zur Verfügung. Große Überraschungen hält das Nachfolgewerk der Erstlingsveröffentlichung aber auch diesmal keine bereit: Durchwegs simpel gestrickte, gitarrenlastige Uptempo-Songs, tanzbare Beats, Sing-a-long-Elemente und ab und an auch lärmend-kratzige Rock-Parts. Nichts was nicht schon dagewesen wäre, definitv kein Rockfeuerwerk. Ganz nett eben. Ein potenzieller Kandidat zum Nebenbeihören. Auch gut. Die eine oder andere Zugfahrt wird’s mich sicherlich begleiten dürfen - vor allem “Love it all”.

Anbei noch die Live-Version der ersten Konk-Singleauskoppelung “Always Where I Need To Be”, vom Glastonbury 2007. Weiterlesen…

.plattenkritik: Bauhaus - Go Away White*

Sonntag, 17. Februar 2008 von Michael Giebl

Wenn man vor 25 Jahren das letzte reguläre Studioalbum veröffentlicht hat und in der Zwischenzeit zu einer der größten Legenden der populären Musikgeschichte aufgestiegen ist, tut man gut daran, für jedwedes neue Unterfangen einen Schutzengel zu bemühen. Bauhaus verabschieden sich 2008 mit “Go Away White”, ihrem angeblich allerletzten Werk, und der darauf abgedruckten Rückenansicht von “Bethesda, Engel der heilenden Wasser”. Ein weißer Abschied, in Würde und unter himmlischem Geleit? Weiterlesen…

.plattenkritik: These New Puritans - Beat Pyramid*

Samstag, 16. Februar 2008 von Michael Giebl

Gründe zur Verwirrung für den heutigen Populärmusikrezensenten gibt es wie Sand bei den Pyramiden von Gizeh: Was zum Schaffner ist eigentlich dieses “New Rave”-Ding, und wieso ist es angeblich schon wieder tot? Worüber soll man im frischen Alter von 19 singen? Und wie in Beelzebubs Namen kommen Wikipedia-AutorInnen auf die Bezeichnung “Magic Wave”? These New Puritans helfen einem auch nicht gerade dabei, diese Ratlosigkeit zu überwinden. Weiterlesen…

.plattenkritik: The Scientists - Swampland: Birth Of The Scientists*

Donnerstag, 14. Februar 2008 von Michael Giebl

Woraus besteht eigentlich Sumpfgebiet? “9 parts water, 1 part sand” - jedenfalls wenn Kim Salmon von dem in seinem Herzen erzählt (“Swampland”). Und für seine Band The Scientists aus Perth, Australien, scheint er auch vorrangig mit jenen Ingredienzen ausgestattet Feldforschung betrieben zu haben - denn das, was man da hört, kann man getrost mit den ausdrucksstarken Worten “Australian Swamp Rock” belegen. Mit “Swampland - Birth of The Scientists” beutelt einen noch nachträglich das Sumpffieber. Weiterlesen…

.plattenkritik: [koe:r] - s/t*

Mittwoch, 13. Februar 2008 von Michael Giebl

Zu seinem großen Nachteil ist das Album [koe:r] von Susanna Ridler in den Händen eines Rezensenten gelandet, der sich als unfähig erweist, eine angemessene Wertung darüber abzugeben - wie übrigens auch der Rest der Redaktion. So bleibt nur, die werten LeserInnen zu bitten, sich selbst ein Hörbild über die Downbeat/Trip-Hop/Electronica/Jazz-Kompositionen von Frau Ridler und ihre Kollaboration mit Musikern wie Peter Herbert (Kontrabass), Wolfgang Puschnig (Saxophon und Flöte), Thomas Gansch (Trompete und Flügelhorn), Helmut Jasbar (Gitarre) und Rainer Deixler (Drums) zu machen. Mit dabei etwa Interpretationen von “Summertime” und “Fever”. Empfehlenswert wohl vor allem für VerehrerInnen von Lamb und Morcheeba

Susanna Ridler: “I was producing these eleven songs, I spent most of my time wearing my headphones - an experience similar to being under water. I hope you are not hydrophobic as I wish u a good dive.

www.koer.at
[koe:r]-Space
www.susannaridler.com