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.neuveröffentlichung: The Rocking Stones in Bild und Ton!*

Sonntag, 30. März 2008 von pezi

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Kaum jemand wird der flächendeckenden Promotion-Kampagne für die aktuelle Rolling Stones-Doppelveröffentlichung entkommen sein: Kommenden Freitag, dem 4. April, startet die Stones-Doku “Shine A Light” also in den heimischen Kinos, zeitgleich wird das dazugehörige Doppel-Album in den Läden erhältlich sein. Geboten bekommt man dabei Aufnahmen von einem im Herbst 2006 im New Yorker Beacon Theater abgehaltenen Konzert, Gastauftritte von Jack White oder der Blues-Legende Buddy Guy inklusive. Uraufgeführt wurde die unter der Regie vom kürzlich Oscar-ausgezeichneten Martin Scorsese Live-Doku Anfang Februar bei den Berliner Filmfestspielen, wenig überraschend spalten sich die internationalen Presse-Meinungen bereits… Weiterlesen…

.plattenkritik: The Gutter Twins - Saturnalia*

Dienstag, 25. März 2008 von Michael Giebl

Mark Lanegan und Greg Dulli, die Zwillinge aus dem Gulli (grandioses Wortspiel): Diese wohlbekannten Herren debütieren als Gutter Twins mit “Saturnalia” gleichsam als Duo Infernale des Alternative Rock. Das klingt erwartungsgemäß höllisch melancholisch, nach zu viel Whiskey und zu wenig Lebensmut. Aber schon im Cover-Artwork herrscht neben Zwielicht befreiendes Lachen, und so spendet auch “Saturnalia” Wehmut und Hoffnung zugleich. Weiterlesen…

.gewinnspiel: Supergrass - Diamond Hoo Ha (1xCD)*

Montag, 24. März 2008 von pezi

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Shake, shake… wer mag? Der aktuelle Supergrass-Release macht’s möglich - zuuufällig verlosen wir an dieser Stelle ein Exemplar von “Diamond Hoo Ha”, das diese Woche erscheint. Einzige Gewinnvoraussetzung ist die Beantwortung der folgenden Frage: Wie lauten die Spitznamen der vier Britrocker Gareth M. Coombes, Michael Quinn, Daniel Goffey und Robert Coombes?

Sämtliche Einsendungen bitte bis 27. März 2008 an redaktion@monoton.at, der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Viel Glück ;)

www.supergrass.com
www.myspace.com/supergrass

.plattenkritik: Duffy… hmm.. Duff-Bier?*

Montag, 24. März 2008 von pezi

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Aktuell spaltet eine junge Dame aus Wales und deren kommende Woche offiziell erscheinendes Debüt “Rockferry” die britische Fan- und Presse-Landschaft und auch mich, letzteres immerhin ansatzweise. Auf den ersten Booklet-Blick scheint die darauf groß abgebildete 23-jährige Songwriterin das klassische Popsternchen-Klischee zumindest optisch lückenlos zu erfüllen und auch Duffys Hintergrund als Chart-Show-Prominenz ließ wenig Hoffnung - die Erwartungen an den ultimativen Hörgenuss waren dementsprechend niedrig.

Auf den ersten Hörgang jedoch offenbart sich Erstaunliches - die 23-jährige Songwriterin verfügt über eine unglaublich ‘elektrisierende’ Stimme. In den knapp 60 Minuten Spieldauer des Longplayers bin ich also hin- und hergerissen zwischen vielfach banalen Pop-Arrangements und einem interessantem Mix aus Sixties-Soul und Motown-Sounds. Schlussendlich überwiegt bei mir dann aber doch die Abneigung gegen einen solch präpotent aufgetragenen retro-poppigen Anstrich und so beteiligen wir uns auch schon nicht mehr weiter am medialen Miteifern um den Titel der neuen “Brit-Queen of Soul“. Bleiben wir also bei Duff-Bier…

www.duffy-music.de/albumplayer
www.myspace.com/duffymyspace

.live-ankündigung: Viele Bunte Autos (CD-Präsentation)*

Sonntag, 23. März 2008 von Michael Giebl

Wer noch immer glaubt, Fritz Ostermayer sei nur der beste Radiomoderator des Landes, dem sei ein wichtiges Kapitel seiner Vergangenheit ans Herz gelegt: mit Bass und Gitarre spielte er in den Jahren 1981 bis 1984 unter anderem an der Seite von Angie Modepunk, Herbert Molin (rhiz!) und Rudi Platzer in der famosen, schmählich in kollektive Vergessenheit geratenen Wiener Untergrund-Formation Viele Bunte Autos. Und zeichnet sich dadurch mitverantwortlich für solche popgeschichtlichen Perlen wie “Küsse” (”Mama, kann man vom Küssen Kinder kriegen?”) und “Liliputaner”. Ein Stück Wien-Geschichte, das jetzt seine dringliche Verbreitung erfährt: Weiterlesen…

.plattenkritik: The Artistry - dto. (CD)*

Freitag, 21. März 2008 von martina

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Auf meinem Plattenteller läuft derzeit das Debüt-Album von The Artistry, einer neuen Hoffnung des heimischen Indie-Labels Wohnzimmer Productions. Das ambitionierte Quartett kommt aus Vorarlberg und setzt bei dem doch sehr brit-lastigen Sound auf Altbewährtes: klare Strukturen, einfache Melodien, nicht zu viel Firlefanz und natürlich eine Extraportion Gitarren. Allerdings könnte ihnen jenes Erfolgsrezept, dasdie Beatles schon in den 60ern groß gemacht hat und Ende der 1980er bis Mitte der 90er-Jahre einen regelrechten Hype unter dem Schlagwort “Cool Britannia” ausgelöst hat, durch zu viele Stilanleihen bei Travis, Blur, The Verve und Coldplay den Durchbruch ziemlich schwer machen. Weiterlesen…

.3-fach-plattenkritik: And the Winner is … ?*

Donnerstag, 20. März 2008 von mike

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Zugegeben, es mutet an zu behaupten, Dedicated to und Dominici hätten heute ein schwieriges Spiel mit Schandmaul in einem Atemzug genannt zu werden, doch sollte es gleichermaßen auch als Chance gesehen werden. Denn: bei Schandmaul ist man geneigt, auf die Musik hinter der Musik zu achten. Sprich die Atmosphäre, die Stimmung, die Inhalte, auf die Welt dahinter: die Anderswelt eben. Man darf allerdings nicht außer Acht lassen, dass ein direkter Vergleich dieser drei Bands - beheimatet in Punk, Folk und Prog-Metal - wohl mitunter sehr töricht wäre… Weiterlesen…

.plattenkritik: Cleave - Evoke the Self*

Dienstag, 18. März 2008 von mike

Neues aus Österreich, genauer gesagt aus St. Paul. Von dort kommt ein Trio, welches einen uralten und sehr wichtigen Aspekt der Musik aufgreift: Emotionen. Nein, keine Angst, nicht Emo, sondern eine alternative Progressive-Indie Platte mit Hang zu Stimmbandverzerrungen der Marke Chino Moreno (ich hoffe nur, Marian singt live besser als dieser). Aber Cleave ist mehr als nur ein Stimm(gummi)band, viel viel mehr. Weiterlesen…

.plattenkritik: Sons And Daugthers - This Gift*

Sonntag, 16. März 2008 von Michael Giebl

Das klang doch schon mal weniger geschliffen? Hat da am Ende gar ein dominanter Produzent die Finger im Spiel gehabt? Die Presseinfo bestätigt: der allseits geschätzte Tränendrücker und Glitzerschleuderer Bernard Butler hat den Sons And Daughters bei den Aufnahmen zu “This Gift” den Marsch geblasen. Das war angeblich “very, very tough”. Gelohnt hat es sich bestimmt für all jene, die von den Sons And Daughters vor allem gute, funktionierende Popsongs hören wollen. Leider retten eine Prise 60s und das fast desperate Strangulieren wilder Rockgitarren “This Gift” nicht vor einer unüberhörbaren “Ba-ba-ba-na-lisierung”. Weiterlesen…

.plattenkritik: Elbow - The Seldom Seen Kid (CD)*

Samstag, 15. März 2008 von pezi

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Ich muss ja zugeben, Elbow waren für mich bisher ein eher unbeschriebenes Band-Blatt. Und das wird wohl auch so bleiben. Obwohl “The Seldom Seen Kid” vermutlich ein richtig gutes Album ist. Der Brit-Formation gelingt es mit derem vierten Longplayer - übrigens auch dem letzten in ‘physischer Form’- nämlich, eine beeindruckend kraftvolle, düster-intensive Athmosphäre zu produzieren, die berührt und fasziniert. Über die gesamte Album-Länge hinweg wirkt jedoch alles ein wenig erdrückend.

Zwei Songs aus dem knapp 55-Minuten-Werk werden’s dennoch auf alle Fälle in meine persönliche Wiedergabeliste schaffen: Einerseits “Wheater to fly”, andererseits “The Loneliness Of Of A Tower Crane Driver”. Vielleicht auch noch “One Day Like This”. Immerhin. Und ich mag aufwendig gestaltete Booklets.

www.elbow-online.de
www.myspace.com/elbowmusic