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Populärmusik für Fortgeschrittene

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News und Updates

.plattenkritiken: The Photos / The Passions*

Freitag, 26. September 2008 von Michael Giebl

Diese beiden Pop-Bands aus der synthetischen Ära des New Wave lassen nicht nur den Vergleich untereinander zu, sondern erinnern auch recht lebhaft an größere Namen ihrer Zeit: Debbie Harry und Kim Wilde lassen grüßen! Weiterlesen…

.live-ankündigung: Kontraste 08 (+ Gewinnspiel)*

Mittwoch, 24. September 2008 von Michael Giebl

In dem alljährlich mit großartigen Konzerten bedachten “Klangraum” Minoritenkirche Krems findet vom 3. bis 12. Oktober das zweite österreichische Avant-Pop-Festival neben dem “Donaufestival” statt: Kontraste 08 - Seltsame Musik präsentiert diesmal thematisch geordnete Abende der “Schönen Stimmen” (3.10. mit Agra-Dahrma, David Moss, Majaap, Subshrubs), “Brüchigen Lieder” (4.10. mit Soap & Skin, Pere Ubu), des “Bewegten Klangs” (10.10. mit Arnaud Paquotte, Akemi Takeya, Jaap Blonk Solo, Karlheinz Stockhausen) und der “Elektro-Sterne” (11.10. mit Cluster, Felix Kubin, Faust). Weiterlesen…

.neuveröffentlichung: Killed By 9V Batteries - Escape … (Neuhass)*

Montag, 22. September 2008 von pezi

Vor knapp zwei Jahren hat mich das Debüt der oststeirischen “Art-Noise-Pop-Rock-Post-Punk” - Formation in dezente Euphorie versetzt. Nachzulesen hier

Das Nachfolge-Werk “Escape Plans Make It Hard To Wait For Success” (Neuhass) präsentiert sich nun als konsequente Fortführung eines mehr als vielversprechenden Weges. Nämlich genau deswegen! Nur in aktueller Neu-Auflage. Und wegen Songs wie “Force Him To Rule His Own World”. Reinhören!

www.killedby9vbatteries.com
www.myspace.com/killedby9vbatteries

Live:
26.9. Flex, Wien (Album-Präsentation)
23.10. Rockhouse, Salzburg (Guest: Ja, Panik)
31.10. Weekender, Innsbruck (Herrenmagazin)

.plattenkritik: helen lawson - crossing the bridge EP*

Donnerstag, 18. September 2008 von christoph

Eine meiner schönsten MySpace-Entdeckungen. Und endlich gibts eine CD (auch wenn es “nur” eine 4 Song EP ist), damit ich nicht ständig die MySpace Seite streamen muss. Weiterlesen…

.live-ankündigung: 5. Sackgassenfest*

Mittwoch, 17. September 2008 von Michael Giebl

Weil der Sommer noch nicht vorbei ist. Und weil gemeinsam Sturm trinken für einen guten Zweck doppelt so schön ist wie allein Sturm trinken für sich selber. Und weil man für all diese Bands an anderer Stelle vermutlich zahlen müsste…

Unter anderem deshalb empfehle ich den Besuch des 5. Sackgassenfestes, zu dem die soziale Einrichtung ’s Häferl wie jedes Jahr mit Pauken und Trompeten einlädt. Geboten wird Gassenguerilla-Live-Musik, bekannt aus Funk und Fernsehen,  wie etwa: Stimmgewitter Augustin, Monomania, Christoph & Lollo, Subcooltours, XBloome, Freak Resort und Unding. All das und noch mehr gibt’s in der Hornbostelgasse am Samstag, den 20.9. und Sonntag, den 21.9. zu erleben.

Die Einnahmen durch Speis, Trank und Flohmarkt (voller Winterkleidung!) kommen selbstverständlich dem Häferl zugute. Mehr über’s Häferl und sein Sackgassenfest findet der sozialbewusste Konzertgeher hier oder hier zum Nachlesen, sowie am Freitag um 19:00 auf FM4 zum Nachhören!

www.haeferl.net
’s Häferl-Space

.3erplattenkritik: ephrat, zebrahead & sieges even*

Dienstag, 16. September 2008 von christoph

Und dreimal dezenter Schmuh. In absteigender Qualitätsreihenfolge:

Ephrat “No one’s words”: Progiger Hardrock und 6 Songs auf 60 Minuten. Beim ersten Mal noch furchtbar, beim zweiten Mal gings dann besser. Da hat sich dann der Einfluss einer meiner Lieblingsbands, nämlich Porcupine Tree, nach vorn geschoben und ein Blick ins Internet verrät warum – Porcupine Tree Chef Steven Wilson hat produziert. Vielleicht kriegen sie allein deswegen noch eine Chance.

Zebrahead “Phoenix“: Teufel haben die einen Stress! Vollgas-Punk, dazwischen wird gerappt, das eine oder andere 80er Jahre-Metal-Solo gespielt und hymnische Refrains für die Massen gibts auch. Gelten daheim in Kalifornien immer noch als Underground. Wen wunderts. Aber weil man das in gewissen Gemütslagen wahrscheinlich als sehr energiegeladen erleben kann immer noch besser als…

Sieges Even “Playgrounds”: Alternativer Hardrock mit Elektrosprengseln. Ziemlich nichtssagendes Livealbum. Man sollte eben nie mit einem Livealbum in eine Band einsteigen.

.sampler: Projekt 8 und NAME (Pumpkin Records)*

Samstag, 13. September 2008 von pezi

Projekt 8 (ein Lindo Records-Unterfangen in Kooperation mit dem 8. Wiener Gemeindebezirk sowie dem WUK) und NAME (zum 10-jährigen Jubiläum aus dem Hause Pumpkin Records)  - zwei Konzeptalben aus heimischer Produktion. Weiterlesen…

.plattenkritik: Martha And The Muffins - Danseparc (Reissue)*

Freitag, 12. September 2008 von Michael Giebl

Dass aus Kanada viel gute Musik kommt, muss man den heutigen Popkulturisteninnen wohl kaum näher ausführen. Dass das wohl schon immer so war, bedarf vielleicht noch der ein oder anderen Beweisführung. Hier also: Martha And The Muffins - Musikarchäologen vielleicht noch am ehesten bekannt durch den vielzitierten 1980er-Charterfolg “Echo Beach“. Weiterlesen…

.plattenkritik: the gaslight anthem – the 59 sound*

Donnerstag, 11. September 2008 von christoph

Springsteen-Punk nennt VISIONS das. Was ja beides darauf hindeutet, dass es eine schnürlgrade Angelegenheit sein dürfte. Musikalisch kommt das tatsächlich vom melodischen Punkrock, dazu eine starken Brise klassischer Rock. Vielleicht mag man sich Social Distortion ohne Drogen, Dreck und Grind als Orientierung nehmen. Die Bilder, Geschichten und Romanatizismen, das Wehmütige und Sehnsüchtige kommt von Bruce Springsteen. Weiterlesen…

.plattenkritik: Mia. - Willkommen im Club (CD)*

Mittwoch, 10. September 2008 von pezi

Nach dem großartigen Gig im Radiokulturhaus hab’ ich mir also das neue Mia. - Album kommen lassen. Beim Durchhören erwisch ich mich nun immer wieder dabei, meine Gedanken schweifen zu lassen. Zurück an jenen Abend. Und das funktioniert dann natürlich wunderbar. Hätte ich diesen nie erlebt, wäre wahrscheinlich vieles beim Alten. Was bedeuten würde: Man hegt grundsätzlich Sympathie für eine Band, hört gern mal zufällig den einen oder anderen Song und das war’s dann auch schon wieder. Die Live-Darbietung damals war jedoch eine Einladung zum Mia.-Tanz, die wohl niemand so recht ausschlagen konnte. Und plötzlich funktioniert’s, Song für Song.

“Willkommen im Club” hält ingesamt sicher mehr Disco- und Synthie-Sounds bereit als seine Vorgänger, ansonsten ist’s nach wie vor kluger Deutschpop mit zahlreichen Tanz- und Elektro-Elementen. Alles in allem ist’s aber wohl doch eher ein Live-Album. Den Studio-Aufnahmen fehlt’s ein wenig an Wucht, vor allem in den Refrains.

Neben “Mein Freund” präsentiert sich “Mausen” als mein persönlicher Song-Höhepunkt, wobei sich die erste Hälfte des Albums ohnehin eher als die stärkere heraustellt. Extrapunkte gibt’s außerdem noch für das umfassende 24-Seiten Booklet, das neben sämtlichen Song-Texte jedoch lediglich noch einige Illustrationen beinhaltet. Keine großen Überraschungen also.

www.miarockt.de